Fieber

Das Fieber ist ein Zustand erhöhter Körperkerntemperatur.

Fieber ist immer ein Zeichen, dass der Körper mit einer Erkrankung zu kämpfen hat. Vor allem Babys, Kleinkinder, Kinder und ältere Menschen bekommen schnell Fieber. Oft ist es eine Begleiterscheinung einer Infektionskrankheit oder einer Autoimmunerkrankung. Ab 39 Grad sollte man etwas gegen das Fieber unternehmen. Dazu muss man aber nicht immer gleich zu Medikamenten greifen, sondern kann auch Hausmittel gegen Fieber anwenden.

Wadenwickel gegen Fieber

Ganz alt bekannt, sind die Wadenwickel. Hier nimmt man Handtücher, gibt diese unter Wasser, so dass sie angenehm kühl wirken, also nicht nur kaltes, sondern eher laufwarmes Wasser. Das ist auch besser für den Kreislauf. Dann wickelt man diese Tücher um die Waden und gibt noch trockene Handtücher darum. Dies wechselt man alle 15 Minuten, damit das Fieber gut gesenkt werden kann. Natürlich braucht man bei Fieber immer viel Ruhe, damit der Körper sich erholen kann. Flüssigkeit ist ebenso wichtig, sehr viel sogar, immerhin geht auch eine Menge an Flüssigkeit verloren, wenn man fiebert.

Essigstrümpfe

Ähnlich den Wadenwickeln sind Essigstrümpfe. Man nehme 5 Teile handwarmes Wasser und einen Teil Apfelessig. Dies wird vermischt und man taucht Baumwollsocken darin ein. Dann wringt man die Socken aus, zieht sie über die Waden an und dann zieht man noch trockene Strümpfe darüber. Dies lässt man 45 Minuten wirken, bei Kindern nur 20 Minuten und dann rubbelt man Füße und Waden gut ab. Wenn das Fieber noch nicht gesunken ist, wiederholt man das Ganze, bis man eine gute Temperatur erreicht.

Waschungen bei Fieber

Waschungen sind auch gute Hausmittel bei Fieber. Dies ist dann gut, wenn Kinder oder auch Erwachsene keine Wadenwickel oder Strümpfe mögen. Hier wäscht man mit lauwarmem Wasser den Körper ab. Es sollte sich danach richten, was für die fiebernde Person noch angenehm ist. Man wäscht erst Hände, Arme, Hals, Bauch und Rücken, dann die Füße und Beine. Natürlich immer Richtung des Herzens. Die Haut sollte nach der Waschung nur leicht feucht sein. Wenn möglich nicht abtrocknen, sondern so unter die Decke und richtig warm einpacken. Die Waschung kann alle 30 Minuten wiederholt werden.

Wenn man einen Teelöffel Minzblätter mit 300 ml Wasser übergießt, kann man auch eine Pfefferminzwaschung durchführen, die oft als kühlend angesehen wird. Man mischt die fertige Mischung nur noch mit einem Liter Wasser und schon kann man sie ausführen. Jedoch sollte das Kind auf jeden Fall 6 Jahre alt sein. Man kann sich das Ganze noch erleichtern, indem man einfach Pfefferminzöl in ein Liter Wasser gibt, so hat man nach dem Schütteln auch eine tolle Waschung parat.

Wann zum Arzt?

So schön es auch ist, Hausmittel bei Fieber einzusetzen, sollte man auf jeden Fall als Erwachsener mit Fieber über 39 Grad oder bei Kindern über 39,5 einen Arzt aufsuchen. Denn Fieber greift den Kreislauf und das Herz an, ist somit teilweise auch Lebensbedrohend. Wenn man nicht sofort einen Arzt aufsuchen möchte, weil es normal ist, dass man selbst oder das Kind bei einer Erkältung fiebert, sollte man aber spätestens dann zum Arzt, wenn man das Fieber mit den Hausmitteln nicht senken kann. Und auch wenn man es senken kann und das Fieber aber auch nach drei Tagen nicht vollständig verschwunden ist, wird es Zeit, den Arzt zu besuchen und sich helfen zu lassen. In den meisten Fällen braucht man dann Antibiotika, damit der Infekt aus dem Körper verschwindet. Und auch wenn man sich mit den Hausmitteln nur quält, sollte man dann doch lieber zu Medikamenten gegen Fieber greifen. Am besten sind Hausmittel gegen Fieber, wenn man dieses feststellt und merkt, dass es auch noch ansteigt. Dann sofort angewandt, können die Mittel recht gut wirken. Aber nicht, wenn man sich keine Ruhe antut. Diese ist auf jeden Fall immens wichtig, ob nun bei Kindern oder bei Erwachsenen!