Halsschmerzen - Halsweh

ein sehr häufig auftretendes Symptom bei krankhaften Veränderungen im Hals-, Mund- und Rachenraum.

Halsschmerzen sind immer sehr unangenehm, denn man kann nicht richtig schlucken. Der Hals wirkt eng, man hat das Gefühl keine Luft zu bekommen, er schmerzt, er brennt wie Feuer. Der Halsschmerz hat viele Möglichkeiten, sich bemerkbar zu machen und alle sind sehr unangenehm. Aber das ist kein Grund zur Tablette zu greifen, gibt es doch genügend Hausmittel, die man für sich nutzen kann.

Halsweh kann man aus verschiedenen Gründen haben, oft ist es aber ein Symptom der Erkältung und wir möchten einige Hausmittel vorstellen, mit denen man sich davor schützen kann oder wieder davon befreien kann. Werden die Halsschmerzen aber nicht besser, sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.



Viel trinken bei Halsschmerzen

Als erste Regel gilt, man muss sehr viel trinken. 3 Liter sollten es auf jeden Fall sein. Am besten Kamillentee, der wirkt auch noch entzündungshemmend. Aber auch Salbei, Thymian und Malve, wie auch die heiße Zitrone sind hilfreich. Die heiße Zitrone ist sogar sehr zu empfehlen, hat sie doch viel Vitamin C und wirkt so gut auf die Abwehrkräfte. Auch Gurgeln sollte man neben dem vielen Trinken, Salzwasser wäre angebracht. Man gibt Salz in warmes Wasser und gurgelt öfter am Tage damit, ebenso effektiv wirkt auch Salbeitee, den man gurgeln kann.

Sehr hilfreich kann ein heißes Bad sein, am besten mit der Zugabe von einem Erkältungsbad. Danach sollte man sich ins Bett legen und gut einmummeln. Hier kann man dann schwitzen, was immer gut ist, wenn man krank ist.

Tee gegen Halsschmerzen

Trinkt man nicht ganz so gerne Tee, kann man zu Salbeibonbons greifen, die man in jeder Apotheke und auch im Drogeriemarkt bekommt. Der kalte Halswickel über Nacht kann auch recht gut helfen, dafür nimmt man ein Leinentuch, befeuchtet dies mit kaltem Wasser und legt es wie einen Schal um den Hals, darum noch ein trockenes Tuch oder ein dicker Schal und man darf sich gesund schlafen. Andere Menschen schwören hingegen auf den Quarkwickel. Dieser kann einfach in ein Leinentuch gegeben werden und kommt dann ebenfalls um den Hals. Auch hier ein Schal drum und man legt sich am besten hin. Wenn man fühlt, dass der Quark nicht mehr kühl ist, kann man den Wickel entfernen. Sollte man damit einschlafen, ist aber auch dies nicht weiter schlimm.

Rotlicht bei Halsweh

Es gibt zahlreich Hausmittel bei Halsschmerzen, so kann man auch versuchen, ob die Rotlichtlampe etwas bringt. Man bestrahlt damit den Hals und wird nach 1-2 Anwendungen entweder eine leichte Besserung spüren können oder aber kann die Lampe wieder in den Schrank räumen. Auch Zwiebelsaft soll wirken, dafür schneidet man Zwiebeln klein, gibt darüber noch Zucker und verschließt das Ganze in einer Dose. Diese kommt in den Kühlschrank. Mit der Zeit entwickelt sich ein Saft, von dem man jede Stunde einen Teelöffel einnehmen kann.

Heiße Milch mit Honig - Verschleimt Mich?

Das ist ein Mythos. Wissenschaftler haben gezeigt das Milch schleimbildend ist. Milch hat eine sahnige Konsistenz und wenn sie sich mit Speichel vermischt entsteht eine dickflüssige Emulsion die sich schleimig anfühlt. Dies ist jedoch nur eine geschmackliche Empfindung. Warme Milch kann bei Halsschmerzen eine durchaus lindernde Wirkung haben. Bereits die Römer kannten die heilsamen Kräfte des Honigs. Doch Vorsicht, Honig ist temperaturempfindlich. Den Honig erst nach dem abkühlen der Milch hinzugeben. Bei über 40 Grad werden die wertvollen Honigenzyme zerstört. Nebenher kann man den Honig auch pur essen, da er Bakterien abtötet.

Wie man sehen kann, gibt es zig Hausmittel. Man kann nicht viel verkehrt machen, denn Halsweh hat man schon. Sofern mal alle vorgeschlagenen Produkte an Hausmitteln vertragen kann, sollte man es auch ruhig versuchen. Gurgeln schadet nicht, ein Bonbon ebenso nicht. Trinken sowieso nicht und wenn man dann also mal die heiße Milch probiert, dann den Kamillentee, dann die heiße Zitrone, hat man wenigstens auch noch immer Abwechslung, wenn man schon krank ist. Wichtig ist, wenn man zum Schwitzen kommt, dass man auf keinen Fall einen Zug abbekommt, damit man nicht noch kränker wird. Und wenn die Halsschmerzen nach spätestens drei Tagen nicht verschwunden oder immens besser geworden sind, sollte man zu einem Arzt gehen. Natürlich auch dann, wenn man das Gefühl hat, man bekommt keine Luft mehr.